Schritt 1: Gesetzliche Vorschriften und Regelungen
Bevor Sie sich voller Tatendrang der Bewirtung Ihrer Gäste und der Gestaltung Ihres neuen Schnellrestaurants widmen können, führt an der nötigen Organisation und Planung kein Weg vorbei. Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über gesetzliche Vorschriften und Regelungen, insbesondere, wenn Sie einen leeren Imbisswagen oder Foodtruck erwerben und nach Ihren eigenen Vorstellungen und persönlichen Ansprüchen gestalten wollen. Verfügen Sie über ausreichend handwerkliches Geschick, spricht im Prinzip nichts gegen eine „Do-it-yourself“ Imbisseinrichtung. Allerdings ist es gerade bei selbst angefertigtem Inventar bzw. selbst angeschlossenen Elektrogeräten schwierig, die nötige Zulassung durch den TÜV zu erhalten. Beauftragen Sie im Zweifelsfall eine Spezialfirma, die mit den rechtlichen Bestimmungen vertraut ist, und sorgen Sie so für einen reibungslosen Ablauf bei der Einrichtung Ihres Schnellrestaurants oder Foodtrucks. Bei Bedarf besteht immer noch die Möglichkeit, einzelne Teile und Materialen online zu erwerben.

Schritt 2: Das Inventar
Aus Platzgründen sollten Sie als Imbissbesitzer ein besonderes Augenmerk auf die Wahl der richtigen Gastronomiemöbel legen. Orientieren Sie sich hierbei an Ihrem Speiseangebot, den räumlichen Gegebenheiten und den Bedürfnissen Ihrer (Stamm-) Kundschaft und behalten Sie folgende Fragen im Hinterkopf:

Wie lange halten sich meine Gäste durchschnittlich im oder am Imbissladen auf?
Sind ausreichend Plätze vorhanden?
Wie lange beträgt die Wartezeit?
Benötige ich Sitzplätze oder reichen Stehtische?
Passt die Tischgröße zu meinem Imbisskonzept und den angebotenen Speisen?
Achten Sie außerdem auf einen sicheren Stand und Kippsicherheit von Tischen und Stühlen. Bei Sitzplätzen empfiehlt sich eine Tischhöhe von 90 und eine Sitzhöhe von 65 cm.

Um stundenlange Putzaktionen zu vermeiden und sich den Imbissalltag nicht unnötig zu erschweren, hat sich ein pflegeleichter PVC-Fußboden bewährt. Je nach Art Ihres Schnellrestaurants kommen neben Sitzmöglichkeiten und dem richtigen Bodenbelag noch weitere Investitionen auf Sie zu, wie z.B.

Elektro- und Kühlgeräte
Theke oder Tresen (am besten aus Edelstahl)
Handwasch- und Spülbecken
Hähnchengrill
Doppel-Fritteuse
Portable Küchensysteme bieten eine kostengünstige und praktische Alternative zu mehreren Einzelgeräten.

Schritt 3: Weniger ist mehr- die passende Imbiss-Dekoration
Dass die Einrichtung eines Imbisses verglichen mit einem 4-Sterne Gourmetrestaurant, eher spartanisch gehalten ist, steht außer Frage. Doch auch als Imbissbudenbesitzer können Sie mit der richtigen Dekoration punkten. So verleihen kleine Highlights wie ansprechende Salz- und Pfefferstreuer, Windlichter oder andere Deko-Elemente Ihrem Imbiss eine gemütliche Atmosphäre und machen selbst den schnellen Snack zwischen Tür und Angel zu einem Erlebnis.

Schritt 4: Jetzt wird’s bunt – Die richtige Farbgestaltung
Mit einer kreativen Menu-Gestaltung sowie einem passenden Farbschema und der richtigen Beleuchtung steigern Sie nicht nur Ihren Wiedererkennungswert, sondern auch das Wohlbefinden Ihrer Besucher. Machen Sie sich die psychologische Wirkung von Licht und Farben zu Nutze und gestalten Sie Ihren Imbiss beispielsweise in den Farben Ihres Logos. Bleiben Sie dabei unbedingt dem Stil Ihres Unternehmens treu. Schließlich herrscht in einem rustikalen Burger-Schnellrestaurant eine andere Atmosphäre als an einem hippen Sushi-Stand. Doch auch hier gilt: Weniger ist oft mehr! Von einer allzu farbenfrohen Gestaltung fühlen sich Ihre Gäste leicht erschlagen – und halten im schlechtesten Fall nach einer anderen Essgelegenheit Ausschau.